MÜNSTER! Magazin

Wolfgang Deckenbrock im Interview – hier auf der Terrasse des Kleinen Kiepenkerls. Foto: Cornelia Höchstetter

N°158


Wolfgang Deckenbrock
DER PETER PAN VON MÜNSTER

Wie fühlt es sich an, älter zu werden? Im MÜNSTER!-Interview gehen wir diesen Fragen nach, führen durch ein Leben entlang von Erinnerungen. Diesmal: Wolfgang Deckenbrock, 89 Jahre alt, ehemaliger Chef des Kleinen Kiepenkerls – eines der bekanntesten Restaurants der Stadt, das er sechs Jahrzehnte lang geprägt hat. Ein Mann mit guter Laune und positivem Blick, frei nach dem Motto: Nicht das Erlebnis prägt den Menschen – sondern wie der Mensch das Erlebnis trägt.

Text cornelia höchstetter


Ortstermin im Annette-Zimmer des Kleinen Kiepenkerls. An den Wänden erinnern Bilder an die große Dichterin aus dem Münsterland, Annette von Droste-Hülshoff. Wolfgang Deckenbrock hat den Kleinen Kiepenkerl am Spiekerhof jahrzehntelang geführt und lüftet gleich ein Familiengeheimnis: „Ich habe sogar Ahnenforschung betrieben.“ Tatsächlich ist Annette von Droste-Hülshoff mit den Deckenbrocks verwandt. Der Urgroßvater der Dichterin hieß erst Johann Droste von Deckenbrock III. – er kaufte 1417 Burg Hülshoff von der Witwe Schonebeck – und nannte sich seitdem Johann Droste zu Hülshoff. „Man munkelt, dass einer unserer Vorfahren das ‚von‘ abgeben musste“. So ist Wolfgang Deckenbrock in glänzender Erzählerlaune. Draußen, im Schatten des Kiepenkerl-Denkmals, herrscht auf der Terrasse während des Interviews im Frühling schon Sommerstimmung.  

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Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der Juni-Ausgabe des MÜNSTER! Magazins No158.