Maskenpflicht ab Montag, 27. April

Damit gehört Münster zu den ersten deutschen Großstädten mit vergleichbaren Maßnahmen

Münster - Als eine der ersten Großstädte führt die Stadt Münster ab Montag, 27. April, eine Pflicht zum tragen eines Mundschutzes ein. Diese gilt aber nur unter bestimmten Umständen.

Wer ab nächster Woche eine Dienstleistung, bei der ein Mindestabstand von 1,50m nicht einhaltbar ist, anbietet oder in Anspruch nimmt, muss dann Mund und Nase bedecken. Das gilt zum Beispiel in Einzelhandelsgeschäften, in der Bank oder im Möbelhaus. Betroffen sind auch der öffentliche Personennahverkehr und städtische Dienstgebäude beim Publikumsverkehr, wie das Bürgerbüro Mitte, die Kfz-Zulassung, das Jobcenter oder das Sozialamt.

Jede Person ab einem Mindestalter von fünf Jahren hat in diesen Situationen dafür zu sorgen, dass durch Tücher, Schals oder Schutzmasken eine Tröpfeninfektion mit dem SARS-CoV-2-Coronavirus vermieden wird. Die Stadt Münster weist explizit darauf hin, dass dazu nicht unbedingt zertifizierte Atemschutzmasken benötigt werden, diese werden dringender von zum Beispiel Krankhaus- und Pflegepersonal gebraucht. 

Schüler, die zur Prüfungsvorbereitung schon ab Donnerstag, 23. April in den Schulen zur Prüfungsvorbereitung gehen, werden gebeten, sich schon ab dem ersten Schultag an die neue Maßnahme zu halten. Eine Zuwiderhandlung ab Montag, 27. April, hat zwar kein Bußgeld zur Folge, wer sich aber nicht an die Pflicht hält, darf rechtmäßig unverzüglich des Raumes verwiesen werden.