Endlich Trittbrett für Fahrer...

Neuer Service für Radler an sechs Ampel in Münster

Foto: Stadt Münster

Münster - Alle meckern über die Trittbrettfahrer, Münster tut was - und zwar für die Ampeltrittbrettfahrer. Davon gibt es jetzt sechs in Münster. Eines an der Promenade wurde sogar von Stadtbaurat Robin Denstorff (Foto rechts) persönlich getestet und für gut befunden.

"Die Ampeltrittbretter sind eine einfache und zugleich kostengünstige Maßnahme mit weitreichendem Effekt auf Sicherheit und Komfort. Radfahrende können an Ampeln warten ohne vom Rad absteigen zu müssen. Diese Art kleiner Maßnahmen tragen dazu bei, dass Radfahren in Münster Spaß macht", freut sich Robin Denstorff über die Vorteile der unter anderem aus Kopenhagen bekannten Trittbretter. Denstorff ist sich sicher, dass viele Nutzerinnen und Nutzer von ihren Vorteilen profitieren und sie ein Erfolg werden.

Die Ampeltrittbretter sind als Modellversuch an den Ampelanlagen  Promenade / Hörsterstraße, Aegidiitor / Am Stadtgraben, Albersloher Weg / Umgehungsstraße, Königsweg / Hammer Straße, Cheruskerring / Langemarckstraße und Warendorfer Straße / Piusallee angebracht. Radfahrerinnen und Radfahrer können dort während der Rotphase bequem ihren Fuß auf einem Trittbrett abstellen; der weiter oben angebrachte Handlauf sorgt für zusätzlichen Komfort. Das städtische Amt für Mobilität und Tiefbau plant bei positiver Resonanz den Trittbrett-Service auf weitere geeignete Standorte auszudehnen. "Die nun gewählten Standorte sind besonders geeignet, aussagekräftige Erkenntnisse aus dem Modellversuch zu erhalten", erläutert Denstorff.