So will Münster den Bremer Platz retten...

..."ohne die Szene zu verdrängen"

Münster - Sorgenkind Bremer Platz: Ein schöner Platz, auf dem sich auch Familien gerne aufhalten, trotz Junkies und Dealern? An dieser Quadratur des Kreises will sich jetzt eine Planungswerkstatt versuchen. Bei der künftigen Gestaltung des Bremer Platzes sollen die Bürger mitreden. Am Montag, dem 17. Juni, geht es los.

Die erste Planungswerkstatt bietet Gelegenheit, mit Fachleuten ins Gespräch zu kommen und ihnen mit auf den Weg zu geben, was wichtig erscheint für die Zukunft der Grünanlage hinter dem Hauptbahnhof. Die "Erkundungswerkstatt" beginnt um 18 Uhr in der Halle Münsterland (Weißer Saal).  Drei Landschaftsarchitekturbüros werden bis Herbst Vorschläge zur Neugestaltung des Bremer Platzes erarbeiten. Aufgabe und Ziel: Einen städtischen Raum mit hoher Aufenthaltsqualität für alle Münsteranerinnen und Münsteraner entwickeln, "ohne die vor Ort ansässige Szene zu verdrängen".

Die Baustelle Hansator steht zwar zur Zeit still, der Komplex wird in einigen Jahren das Bild des Platzes aber entscheidend neu prägen

Das Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit setzt auf einen großen Fundus an Ideen, Wünschen und Anregungen, die in die Konzeptentwürfe einfließen werden. Bei der Planungswerkstatt gibt es zunächst Informationen zum  Bürgerbeteiligungsverfahren und Fakten aus dem "Runden Tisch". Die Teilnehmer lernen die Hauptakteure kennen. Anschließend starten an verschiedenen Themen-Tischen die Diskussionsrunden.  
Die Ergebnisse dieser Gespräche werden gesammelt und am Ende der Veranstaltung für alle zusammengefasst. Drei Landschaftsarchitekturbüros entwickeln auf dieser Grundlage  erste Konzepte und Skizzen und stellen sie bei der zweiten Planungswerkstatt am 5. September vor.


Info: Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Alles Wissenswerte zu den Planungswerkstätten "Bremer Platz" im Stadtportal unter www.stadt-muenster.de/bremerplatz.