Feuerwehr kämpfte verzweifelt gegen die Flammen - und hatte keine Chance...

Funkenflug beim Abflämmen verursachte Feuer-Katastrophe

Foto: Freiwillige Feruerwehr Dülmen

Merfeld - Erst brannte nur der Stall, am Ende war ein ganzer Hof Raub des Feuers geworden. Der Großeinsatz in Merfeld (Dülmen) mit 130 Einsatzkräften und 30 Fahrzeugen dauerte fast 20 Stunden. 

Gestern, kurz nach 18 Uhr kommt der Alarmruf: In der Merfelder Bauernschaft brennt ein Stall. Schnell wird klar: Das Feuer wird auf das Wohnhaus der altehrwürdigen Hofstelle übergreifen. Bei der Evakuierung verletzen sich vier Merschen, die Pferde können alle gerettet werden.

 

 

 

Foto: Freiwillige Feuerwehr Dülmen

Problem für die Helfer: Die schwierige Löschwasserversorgung in der Bauerschaft. Um einen Überblick zu bekommen, muss sogar eine Drohne eingesetzt werden. Die Belastung ist für die Wehrleute bei der Sommerhitze im Grenzbereich, sogar das DRK rückt mit Getränken und Verpflegung an. Trotz aller Mühen stürzt einer der Giebel des altwehrwürdigen Hofgebäudes ein, ein zweiter wird zur Sicherheirt ebenfalls eingerissen.

Verletzt wird zum Glück niemand. Die ganze Nacht durch laufen die Arbeiten, erst am Sonntag gegen 12 Uhr ist der Einsatz beendet.

 

Auch die Ursache ist inzwischen klar: Funkenflug beim Unkraut-Abflämmen setzte eine Sichtschutzwand in Brand.