Alle Räder stehen still...

15. Sparkassen-Giro auf 2021 verschoben

Einen dichtgedrängten Start wie beim Sparkassen Münsterland Giro 2019 (Foto) wird es in diesem Jahr nicht geben. Foto: Stadt Münster 

 

Münster - Ursprünglich sollte am 03. Oktober mit dem 15. Sparkassen Münsterland Giro die zweitgrößte Radsportveranstaltung Deutschlands stattfinden. Jetzt ist auch diese Veranstaltung der CoViD-19-Epidemie zum Opfer gefallen.

Vorrang habe die Gesundheit aller Beteiligten, heißt es von der Veranstaltergemeinschaft mit der Stadt Münster, den vier münsterländischen Landkreisen und dem Bürgermeister aus Enschede. Sponsoren und Partner unterstützen die Entscheidung,  denn eine Planungssicherheit für dieses Event sei nicht gewährleistet. Von der Entscheidung betroffen sind neben den Veranstaltern auch 200 Spitzenprofis, 4500 Jedermänner und 300.000 Fans entlang der Strecke, die von Enschede aus durch die Kreise Coesfeld und Borken geführt hätte.

Neben der Unsicherheit, ob der Giro im Herbst aus Infektionsschutz-Maßnahmen heraus überhaupt genehmigungsfähig wäre, sind andere Radsport-Veranstaltungen wie der "Giro d'Italia" (3. Oktober), "Lüttich - Bastogne - Lüttich" und die "BinckBankTour" (jeweils 29. September - 4. Oktober) auf den geplanten Zeitraum des Sparkassen Münsterland Giros verschoben worden, sodass mindestens vier Veranstaltungen gleichzeitig um Sportler und Zuschauer buhlen würden.

Oberbürgermeister Markus Lewe, Enschedes Bürgermeister Dr. Onno van Veldhuizen, Dr. Kai Zwicker vom Landkreis Borken und Dr. Christian Schulze Pellengahr vom Landkreis Coesfeld sind sich einig, dass die Verschiebung des 15 Sparkassen Münsterland Giros auf 2021 sehr schade, aber in der aktuellen Situation die einzig vertretbare Lösung für alle beteiligten sei.

Bereits angemeldete Teilnehmer der Jedermannrennen werden über den Dienstleister "mika:timing" über die Erstattungsmöglichkeiten des Startgeldes informiert.

Weitere Informationen gibt es unter www.sparkassen-muensterland-giro.de