LWL-Ausstellung "Beziehungskisten" startet

Am Mittwoch, 25. September, eröffnet das LWL-Museum seine Sonderausstellung, die das Zusammenleben verschiedener Organismen miteinander in der Natur zum Thema hat.

Die fertig präparierte Kuh bekommt ihren letzten Schliff, bevor die Dermoplastik zum Trocknen kommt.
Foto: LWL/Heimann

Münster - Sechs Monate hat Narumi Sato, die zoologische Präparatorin des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), gebraucht, um die Großdermoplastik einer Kuh fertigzustellen. Sie ist Teil der Ausstellung, weil Kühe für Ihre Verdauung auf Bakterien angewiesen sind, die sich in den Kuh-Mägen befinden - ein Paradebeispiel also für eine gut funktionierende, symbiotische Lebensweise.

Die Sonderausstellung ist den verschiedenen Formen des Zusammenlebens gewidmet und zeigt, wie unterschiedliche Lebewesen miteinander, nebeneinander oder auch gegeneinander arbeiten, um ihr größtmöglichstes Potenzial zu erreichen. Von winzigen Insekten und Parasiten über Vogelschwärme bis hin zu Menschen und Kühen veranschaulicht das LWL-Museum, welche Einflüsse bestimmte Organismen aufeinander haben.

"Beziehungskisten - Formen des Zusammenlebens in der Natur" ist ausgestattet mit Tastmodellen und Braille-Schrift, sodass auch Sehbehinderte Freude an der Ausstellung haben können. Darüber hinaus steht ein Audioguide in Deutsch, Englisch und Niederländisch zur Verfügung. Für Schüler, Kinder und Jugendliche gibt es museumspädagogische Programme, Erwachsenen bietet das Museum Führungen an.

Nähere Informationen zur Ausstellung gibt es hier.