So funktioniert Münsters neue Wertstoff-Tonne

Wertstofftonnen mit dem Melonen-Deckel werden ab Mitte Oktober verteilt

Was darf in die Tonne, was nicht? Foto: Stadt Münster

Münster – Endlich Schluss mit der Sackwirtschaft! Neben Restmüll-, Bio- und Papiertonne wird sie die Vierte im Bunde sein: Die Tonne mit dem melonengelben Deckel sorgt ab Januar 2020 für eine bessere Verwertung der Wertstoffe und eine komfortablere Abfalltrennung in Münsters Haushalten. Die neue Wertstofftonne löst stadtweit den bei vielen Bürgerinnen und Bürgern unbeliebten Gelben Sack ab.

Zusätzlich zu den Verpackungen, die bis Ende des Jahres noch im Gelben Sack gesammelt werden, werden auch alle anderen Abfälle aus Metall, Kunststoff und Verbundstoffe über die Wertstofftonne entsorgt.

Ab Mitte Oktober bis Ende des Jahres werden die neuen Tonnen in den Abfuhrbezirken verteilt. Die konkreten Abfuhrtermine ab Januar werden bis zum Jahresende per Postwurfsendung an alle Haushalte mitgeteilt. Fest steht, dass der 14-tägige Abfuhrrhythmus beibehalten wird. Die Einführung der Wertstofftonne wird eine minimale Gebührenerhöhung von 2,50 bis 3 Euro pro Einwohner/-in und Jahr mit sich bringen.

Was ist für die Tonne?

„Die oftmals umständliche Unterscheidung nach Verpackung und Nichtverpackung bei der Entsorgung von Abfall fällt mit Einführung der Wertstofftonne weg. Gleiche Materialien kommen in die gleiche Tonne", bringt Umweltdezernent Matthias Peck den praktischen Nutzen auf den Punkt und benennt gleichzeitig die positiven Auswirkungen auf den Umwelt- und Ressourcenschutz: „Wir gehen davon aus, dass die Sammelquoten steigen und sortenreiner gesammelt wird, so dass am Ende auch die Recyclingquoten höher ausfallen."

Die AWM sind künftig in den Bereichen Altstadt, Innenstadtring und Aaseestadt für die Wertstofftonnen zuständig, die Firma Remondis im Auftrag der Dualen Systeme für alle anderen Bereiche. „Die AWM haben sich bewusst für die Innenstadt entschieden", erläutert Betriebsleiter Patrick Hasenkamp. „Zum einen konnte so ein großes zusammenhängendes Gebiet mit klaren Zuständigkeiten generiert werden. Zum anderen stellen die AWM damit weiterhin die hohe Servicequalität auch in den herausfordernden Abfuhrbereichen mit vielen Kellerrevieren sicher."

Infos:  https://awm.stadt-muenster.de