N°154
Mosaik in Münsters Mitte
Folge eins unserer neuen MÜNSTER! Magazin Innenstadtserie – schlendern Sie mit uns durch die Altstadt, auf Hauptwegen und durch Gassen. Wir lassen Anwohner und Macher erzählen und picken Momente aus der Stadtgeschichte heraus. Auf der Spur von Großem und Kleinerem zwischen den statistischen Bezirken Aegidii, Dom, Überwasser und Buddenturm.
Text CORNELIA HÖCHSTETTER
Auf den ersten Blick
Die Künstliche Intelligenz findet: „Münsters Mitte ist historisch, wohlhabend, gepflegt – etwas konservativ und überreguliert.“ Das lassen wir mal so stehen. Jede(r) in Münster meint, den Kern der Stadt genau zu kennen. Dabei ist meist vom Prinzipalmarkt als „die gute Stube“ die Rede. Diese Floskel wird Münsters Mosaik in der Mitte nicht gerecht. Zu vielfältig sind allein die Einzelteile des Stadtbezirks „Mitte“, mit Aegidii, Dom, Überwasser und Buddenturm (Martini gehört auch dazu, das wird eine eigene Folge).
Unsere Geschichts-Expertin für die erste Folge ist die Stadtführerin Bettina Knust, früher Geschichts- und Französischlehrerin. Sie charakterisiert die Puzzlestücke: „Überwasser ist der Ursprung von Münster, der Buddenturm noch ein Teil der alten Stadtbefestigung, Prinzipalmarkt und die Einkaufsstraßen sind das Geschäftszentrum – und je weiter man im Dom-Bezirk nach Westen geht, desto mehr Historie und Kultur begegnet man. Typisch Aegidiiviertel ist die Universität … und manche unentdeckte Ecke.“ Bettina Knust holt Luft: „Aber alles, was die Stadt Münster heute ausmacht, spiegelt sich am Domplatz wider – der Bischof, die Uni, das kulturelle Leben, die Beamten mit der Post, die Bezirksregierung, der Übergang zur Einkaufsstadt …“
Geschichte & Wandel
Der Anfang war – nicht am Dom, sondern in Überwasser. Bettina Knust ist seit 1993 Stadtführerin bei StattReisen e.V. – und musste im Jahr 2005 umlernen: „Für das Bistumsjubiläum waren Forschungen in Auftrag gegeben – das Ergebnis war: Nicht der Domberg war die erste Siedlung, sondern Überwasser mit der Furt der Aa. „Steinfunde haben bewiesen, dass in Überwasser eine steinerne Kirche stand, noch vor der ersten Domkirche“, sagt Bettina Knust. Mimigernaford hieß die Siedlung. Die Furt in der Aa war auch der Grund, warum Karl der Große Münster als Missionsstandort auswählte – wichtige Handelsstraßen konnten dort passieren.
So gründete der friesische Missionar Liudger (um 742–809) mit dem Bau einer ersten Domkirche das Bistum und wurde 805 erster Bischof von Münster. Um die Kirche entstand die Domburg, Handwerker und Händler ließen sich nieder – doch nach Stadtbränden im 12. Jahrhundert verlagerten sie ihr Leben in neue Marktstraßen. Die Domburg erhielt Immunität und blieb geistliches Zentrum, während sich daneben die bürgerliche Handelsstadt entwickelte. Bettina Knust sagt: „Die Kirche St. Lamberti ist bewusst für Bürger und Kaufleute und als Konkurrenzkirche zum Dom gebaut. Demonstrativ mit dem Standort am Zugang zum Domberg.“ Es waren zwei Welten und zwei Mächte in der Stadt: „Daher auch die Sichtachse zwischen Dom und Rathaus, beide Pole der Macht und eine Demonstration des Reichtums“, so die Stadtführerin.
Ein steter Wandel prägt jede Stadtgeschichte: Aegidii etwa stammt aus relativ frühen Zeiten – das Aegidiikloster verschwand, die Kirche des gegenüberliegenden Kapuzinerklosters wurde zur heutigen Aegidiikirche und Pfarrkirche des Viertels. Der Platz zwischen Kirche, dem Marienbrunnen mit dem geschwungenen weißen Gitterkonstrukt und dem Oberverwaltungsgericht hat den Charme eines großen vergessenen Hinterhofes – aber die Verbindungswege Richtung Königsstraße geben dafür eine unvermutete Atmosphäre an, ein bisschen britisch fast. Zum Bezirk gehört die Aegidiistraße mit vielen speziellen Geschäften und den „Wohngebieten“ in der Breiten und der Grünen Gasse, wo auch das Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium zuhause ist. Mittendrin.
Der Prinzipalmarkt zählt zum statistischen Bezirk „Dom“. 1579 erstmals namentlich erwähnt, als größter Markt der Stadt. Bereits im 16. Jahrhundert fanden mittwochs und samstags auf dem Prinzipalmarkt Wochenmärkte mit Lebensmitteln statt. Ab 1901 fuhr die erste Straßenbahn über den Prinzipalmarkt, woraufhin der Wochenmarkt auf den Domplatz verlegt wurde – heute ein beliebter Treffpunkt vieler Münsteranerinnen und Münsteraner – und ihrer Gäste! Damit hatte in Münster, erzählt Bettina Knust, „der Bischof immer weniger Einfluss auf den Domplatz – hier finden Wochenmarkt und Events statt, im Sommer stehen die gelben Stühle als ‚Dom-Oase‘ und in Kürze wird noch mehr umgebaut.“
Der große Wandel am Domberg fand bereits mit Beginn des 19. Jahrhunderts statt. Die Preußen ersetzten viele Domkurien und Adelssitze durch Gebäude der neuen preußischen Verwaltung – Reichspostverwaltung, Regierung, Reichsbank, Universitätsgebäude und Museen.
Der Zweite Weltkrieg zerstörte große Teile der Innenstadt, der Wiederaufbau der 1950er- und 1960er Jahre veränderte das Stadtbild. Knapp hatte der Rat der Stadt für den Wiederaufbau der Giebelhäuser am Prinzipalmarkt gestimmt, mit schlichteren Giebeln und Fassaden als früher. „Das war sehr umstritten, auch weil viele mittelalterliche und historistische Formen nicht rekonstruiert wurden. Dennoch gilt heute der Prinzipalmarkt als gelungenes Ensemble. Mit der Zeit haben die ‚neuen‘ Giebel Patina angesetzt und wirken fast historisch“, meint Bettina Knust. Der Wandel setzt sich fort – mit modernen Neubauten aller Arten.
Noch einmal zur Urzelle: Überwasser ist das Revier der Universität, aber auch ein Wohnviertel – mit Münsters einziger Hausbesetzung in der Frauenstraße in den 1970er Jahren. Überwasser steht als Einkaufsort mit exquisiten Geschäften, etwa am Spiekerhof. Mit dem statistischen Bezirk Buddenturm teilt sich Überwasser das beliebte Kuhviertel – heute Kneipenviertel, früher Ganovenviertel, davor das Zuhause von Viehzüchtern und Handwerkern. Die Häuser sind zum großen Teil erhalten.
Den stetigen Wandel in Münsters Mitte erklärt Dr. Ansgar Buschmann, er repräsentiert die sechste Generation im Familienunternehmen Buschmann Bürobedarf. „In der Innenstadt herrscht eine stete Veränderung – aber meistens wird die Veränderung gar nicht als solche wahrgenommen oder fällt schnell gar nicht mehr auf. Mein Lieblingsbeispiel: Das Schaf am Alten Fischmarkt – viele meinen, es ist schon immer da – aber ist es gar nicht. Es wurde 2001 eröffnet. So ist es mit dem Alten Fischmarkt – was da alles passiert ist! Und das ist ganz normal, als ob es immer schon so gewesen sei. Das ist typisch Münster."
Viertel-Menschen & Gesellschaft
An dieser Stelle kommen Menschen aus dem Viertel zu Wort – bereits zitiert wurden Stadtführerin Bettina Knust und Dr. Ansgar Buschmann. Das Familienunternehmen Buschmann ist seit 1842 aktiv, Ansgar Buschmann ist Sprecher der Initiative Starke Innenstadt (ISI) und benennt so manche andere alteingesessene Familie als Viertelmenschen – es gibt noch viele mehr als: Familie Zumnorde, die seit 1887 den Schuhhandel betreiben, Familie Weitkamp/Schnitzler, Modehaus seit 1892, Familie Eismann mit Koesters Wohnkultur seit 1891 und so manche mehr. Was für Ansgar Buschmann angesichts solcher Traditionsgeschäfte viel zählt: „Die Unternehmer sind meist gleichzeitig Hausbesitzer und immer direkt ansprechbar.“
Zu den alteingesessenen Viertelmenschen kommen die Zugezogenen wie Mathias Bokelmann. Er kam vor 30 Jahren aus der Bremer Ecke nach Münster. Der Wirtschaftsinformatiker und Vorstand des Software- und Beratungsunternehmens GuideCom lebt seit acht Jahren am Spiekerhof zwischen Aa und Kiepenkerl. Wie kam er zu diesem Zuhause mitten in der Innenstadt?
„Ich wollte gerne von Nienberge in die Innenstadt ziehen und habe mit Glück diese Wohnung gefunden. Ein bisschen Zufall, ein bisschen gewollt – wobei ich gleichzeitig wusste, dass ich mich aufregen werde, wenn ich mal keinen Parkplatz finde“, sagt er ganz ehrlich. Dafür blickt er vom Fenster aus auf den Dom und hinten raus über Dächer und Innenhöfe der Stadt. Wie ist das Wohngefühl? „Ich lebe es und liebe es vor allem deswegen, weil die Innenstadt nicht perfekt ist. Sie hat Charakter, da steckt Profil dahinter. Das mag ich“. Genauso liebt er das pralle Leben vor seiner Haustür – auf der einen Seite die Alteingesessenen, auf der anderen Seite gäbe es immer neue Start-ups oder neue Cafés. „Der bunte Mix aus Alt und Neu fasziniert mich.“ Das betrifft auch die Bewohner: Bokelmann zählt typische „Viertelmenschen“ auf: „Hier leben alle möglichen Menschen: Studierende mit Fahrrad und Kaffee in der Hand, Alteingesessene, die seit Generationen hier leben und morgens ihre Kinder zur Schule bringen oder eben Zugezogene, die für sich bewusst Münster als Lebensmittelpunkt entschieden haben.“ Die Integration war einfach: „Ich fühlte mich sofort aufgenommen, toleriert und sehr schnell heimisch.“
Das findet auch Ansgar Buschmann: „Man darf nicht unterschätzen, wie viele Menschen am Prinzipalmarkt und in der Innenstadt wohnen. In fast jedem Haus gibt es noch bewohnte obere Stockwerke. Die Vielfalt ist größer als in manch anderen Vierteln“, freut sich Ansgar Buschmann.
Architektur & Straßenbild
Mitten in der City hat jede Stadt zahlreiche prägende Gebäude, so auch Münster. Mehr als wir hier aufzählen können, zumal viele Gebäude bereits in eigenen MÜNSTER! Magazin Beiträgen vorgestellt wurden, etwa das ehemalige Volkswohl-Bund-Haus von 1968/69 in Ausgabe #143, Februar 2025. Wie die Bezirksnamen schon verraten, wollen wir hier den Dom nennen, die St.-Lamberti-Kirche, die Überwasserkirche, den Buddenturm, natürlich das Historische Rathaus und all die Giebelhäuser, die den Prinzipalmarkt prägen. Die bunten Häuser in der Kreuzstraße, die die studentischen Kneipen beheimaten. Aber auch die Raphaelsklinik, Münsters erstes Hochhaus. Die Stadtbücherei Münster am Alten Steinweg, gebaut 1991 bis 1993 nach den Plänen des Architekturbüros Bolles+Wilson. Und viele mehr.
Aber welches sind Orte, die den Innenstadtbewohnern ans Herz gehen? Für Mathias Bokelmann ist das ganz klar: „Wenn ich durch die Straßen gehe und über das Kopfsteinpflaster stolpere (lacht), erfreut mich immer wieder der Blick auf die Fassaden, die von früher erzählen können. Die Giebel und Bögen. Und wenn dann direkt daneben ein nüchterner Neubau mit viel Beton steht – denke ich mir: aus diesem Mix besteht für mich der Münster-Charakter. Es ist nicht geschniegelt und designt, sondern gewachsen. Auch wenn ein bisschen mehr Grün und weniger Pflastersteine der Stadt ganz guttun würden.“
Bettina Knust nennt als Beispiel für auffallende Architektur die Diözesanbibliothek neben der Überwasserkirche: „Ein hochmodernes Gebäude mit minimalistischer Architektur. Ein richtiger Akzent im historischen Viertel von Überwasser. Ich persönlich finde das sehr gelungen.“ Im Gegensatz dazu findet sie den Aegidiimarkt aus den 1970er Jahren eher hässlich. Auch wenn der
Innenhof viel Charme und besondere Geschäfte bietet, vom Eine-Welt-Laden bis zum Outdoorfachhandel. Es ist ein Ort der Begegnung mit Volkshochschule, dem Seniorentreff am Hansahof, dem SpecOps network und mehr.
„Die besten Orte findet man, wenn man mal falsch abbiegt – Münster belohnt Neugier.“ Mathias Bokelmann
Kultur & Szene
Mathias Bokelmann sagt ganz klar: „Kultur ist hier Alltag, rundherum. Und die Szene mache ich beispielsweise auch an Cafés fest – die roestbar ist zwar so etwas wie eine kleine Kette, aber jede roestbar hat ihre eigene Art – relativ neu ist das roestbar-Konzept „Supernormal“ gleich bei mir in der Nachbarschaft. Wer draußen sitzt, guckt auf den Dom. Gegenüber hat das Kawentsmanns eröffnet – die Cappuccino-Dichte hat sich am Spiekerhof sprunghaft erhöht. Das merke ich an meinem Konsum (lacht). Wenn ich aus der Tür gehen, habe ich den Drang, mich sofort wieder hinzusetzen“.
Ansgar Buschmann möchte auf das Boulevard Theater in der Königspassage aufmerksam machen – „das macht für mich den Mix in Sachen Kultur aus!“
Und wo gehen die Innenstadtbewohner auf ein Bierchen oder zum Essen? Ansgar Buschmann: „Das Beste ist: Wenn man in der Mitte wohnt, kann man auf kurzen Wegen anlassgemäß passend ausgehen. Das macht den großen Mehrwert aus. Wenn ich etwa asiatisch essen möchte, gehe ich zum Beispiel in die Frauenstraße.“ Eine Location nennt Buschmann mit Blick auf den Sommer: die Eisdiele Firenze in der Königsstraße.
Wirtschaft & Arbeiten im Viertel
Ansgar Buschmann zur Wirtschaft in der Mitte: „Ziemlich viele der größten Arbeitgeber Münsters haben ihren Sitz mittendrin: die Stadt selbst, die Bezirksregierung, die Universität, das Bistum. Eine hohe Relevanz hat die medizinische Versorgung – in vielen ersten Stockwerken der Stadthäuser sitzen Ärzte, ebenso Anwälte, Agenturen und so manche Dienstleister.“
Probleme & Konflikte
Mathias Bokelmann findet: „Natürlich sind die Mietpreise anstrengend, ebenso die ständigen Baustellen. Münster hat manchmal die Angewohnheit, Probleme auszudiskutieren und nicht auszublenden. Das ist manchmal aufreibend, aber wo Konflikte sind, ist auch Engagement und das ist superwichtig.“ Ansgar Buschmann spricht ein Hauptproblem der ISI an: „Am häufigsten sprechen wir von der Ambivalenz zwischen Erreichbarkeit und Aufenthaltsqualität. Das wird jeweils individuell wahrgenommen. Wichtig ist, dass die Innenstadt nicht nur für die Innenstadt-Bewohner, sondern für alle ein Zielort ist, mit Heimatgefühl und sozialem Frieden. Das setzt auch unter anderem konsumfreie Räume voraus. Es soll sich keiner ausgeschlossen fühlen.“ Dafür ist der mehrfach angesprochene Mix so wichtig, der die Stadt lebenswert für verschiedenste Menschen macht.
Lieblingsorte & Geheimtipps
Für Mathias Bokelmann ist der Lieblingsort einer, den es nicht mehr gibt: die Häuserreihe am Drubbel, 1906/07 im Zuge städtebaulicher Maßnahmen abgerissen. Heute erinnern Markierungen im Straßenpflaster an Lage und Umriss der Drubbelhäuser. „Jedes Mal, wenn ich hier laufe, denke ich mir, wie wild damals gebaut wurde und wie schnell sich die Meinung dreht und zugunsten der Wirtschaft – zack – eine ganze Häuserreihe wegkam. Ich denke auch an die Menschen, die samt ihrer Häuser aussortiert wurden.“ Die Geschichte vom Drubbel hat Mathias Bokelmann auf einer Stadtführung erfahren – sein heißer Tipp für alle: Stadtführung in der eigenen Stadt! Allgemein empfiehlt Mathias Bokelmann: „Die besten Orte findet man, wenn man mal falsch abbiegt. Münster belohnt Neugier. Ich liebe auch den kleinen Fußweg, der sich an der Aa entlang schlängelt. Wild, zugewachsen und wahrscheinlich der letzte Ort in Münster ohne Fahrradfahrer!“
Bettina Knust hält sich auch gerne an der Aa auf, genau wie Ansgar Buschmann. Beide sind überzeugt, dass noch viel zu wenig Münsteraner den Bereich an der Aa zwischen Domplatz und Georgskommende kennen. Immer wieder umdrehen und neue Blickwinkel und neue Perspektiven entdecken: zur Überwasserkirche, zur Sternwarte an der Johannisstraße, in bischöfliche Gärten und vieles mehr. Bettina Knust hat noch zwei Lieblingsorte: „Die Gasse am Dom namens ‚Siegelkammer‘ und am Geomuseum an der Treppe am Jesuitengang das Skulptur Projekt von 1987, „Study Garden“ von Siah Armajani (1939–2020).
Ansgar Buschmann motiviert, den Blick auch mal auf die Giebel der Häuser zu richten und „Kleinigkeiten“ zu erspähen: „Im Giebel unseres Stammhauses ist ein Greif zu sehen – der stand für die Zunft der Drucker-Gilde, zu der unsere Vorfahren gehörten.“
Wünsche & Zukunft
Mathias Bokelmann wünscht sich „eine Innenstadt, die bunt und lebendig bleibt. Mehr Aufenthaltsqualität, mehr Grün, Orte für Begegnungen und mehr Mut, auch mal was auszuprobieren. Münster muss nicht hipp sein. Aber bitte lebendig! Ein toller Ort, an dem man nicht nur ein einkauft, sondern lebt.“
Bettina Knust träumt von mehr Wohnmöglichkeiten in der Innenstadt, „damit die Stadt nicht nachts zum Museum wird.“
Ansgar Buschmann weist auf das Zukunftskonzept Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept Münster-Innenstadt (INSEK) von 2023 hin. „Da sind so viele Maßnahmen genannt, wie man Münster weiterentwickeln könnte. Unter meinen Fingernägeln brennt der Wunsch für die Erschließung und Verbindung zwischen Dom und Schlossplatz – da ist noch viel Luft nach oben.“
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