MÜNSTER! Magazin

Die vierreihige Lindenallee war der Plan von Johann Conrad Schlaun. Teils sind die Bäume bis zu 200 Jahre alt. Foto: Jakob Dombrowski

Mai 2021 N°102


Die Bäume schlagen aus

Die Promenade kennt jeder in Münster. Aber kennen Sie die blühende Magnolie an der Aabrücke oder die verdrehte Eibe im Norden der Promenade? Naturschönheiten gibt es auch mitten in der Stadt.

Text Cornelia Höchstetter


UNTER DEN LINDEN

Um der Frühjahrsmüdigkeit zu entwischen, ist eine Tour auf der Promenade perfekt. Die 4,5-Kilometer-Runde kann man mit einem Abstecher zum Wasser (siehe Karte Seite 31) gut aufpeppen. Sobald sich die frischen Blätter hellgrün aus den Knospen falten, wird Münsters Promenade zu einer langen Laube mit besonderem Licht. „Tausende Linden stehen auf der Promenade, dazu kommen noch viele Exoten und andere Bäume, die unsere Region prägen“, so beginnt Wolfgang Schürmann seine „Na-Tour“ auf der Promenade. Seit Jahren führt der 68-Jährige Naturliebhaber auf Radtouren zu besonderen Baumexemplaren und erzählt dazu Geschichten. Die Promenade entstand auf der Basis der alten Stadtmauer. Generalvikar Franz von Fürstenberg (siehe auch Jesuitengang, MÜNSTER! #100) ließ die Stadtmauer nach dem Siebenjährigen Krieg von 1756 bis 1763 abreißen. Münsters Baumeister Nummer eins – Johann Conrad Schlaun – ordnete an, um die Stadt eine doppelreihige Allee mit Linden zu pflanzen, garniert von Parks und Verweilplätzen. Heute ist die Promenade Joggingstrecke und Fahrradautobahn – dabei macht es ebenso Spaß, mit Muße im Fahrradsattel langsam unter den Linden entlang zu rollen.

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Wolfgang Schürmann fällt mit seinem Rad auf – in der Vase am Lenker stecken frische Narzissen. Foto: Cornelia Höchstetter

 Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der Mai Ausgabe des MÜNSTER! Magazins No.102.